Shared Services


Shared Services
Durch gezielte Nutzung von Shared Services wurden bei weltweit agierenden Unternehmen sowohl Kosteneinsparungen für bestimmte Prozesse zwischen 20% und 50% als auch eine Senkung der Durchlaufzeiten von 20% bis zu 80% erreicht (vgl. Ernst & Young 2000).
So stellt sich die Frage:

Ist das erfolgreiche Konzept eines Shared Service Centers (SSC) nur etwas für Großunternehmen, oder gibt es einen Ansatz, wie auch mittelständisch geprägte Unternehmen davon profitieren können?

Die Antwort kann bejaht werden, denn durch die Gründung von brancheneigenen oder regionalen SSCs können auch mittlere Unternehmen von Kosteneinsparungen eines Shared Service Centers profitieren. Bei der Zusammenlegung von Nicht-Kernkompetenzen der Unternehmen (z.B. Logistik, Rechnungswesen, Einkauf von Geschäftsreisen oder C-Teilen) handelt es sich nicht um Outsourcing, da die Nutzer gleichzeitig die Eigentümer des SSCs sind.

Neben den naheliegenden Gründen der Kosteneinsparung können auch strategische Argumente zur Gründung eines SSCs sein wie z.B.

  • zentrale Bereitstellung von Expertenwissen
  • Verbesserung der Servicequalität
  • Bündelung von Investitionen in Technologie und Infrastruktur
  • Effizienzsteigerung
  • Erhöhung der Mitarbeitermotivation oder
  • zusätzliche Einnahmen als eigenständiger Anbieter auf dem freien Markt


Beratungsportfolio für Shared Services

  • Identifikation von Unternehmen mit ähnlicher Problemstellung in gleichen Themenfeldern
  • Ist-Analysen der Themenfelder mit Kosten-Nutzen-Bewertung bei diesen Unternehmen
  • Bei Bedarf: Erstellung von ergänzenden Markt-Analysen
  • Erstellung eines Shared Servces-Konzepts mit Gestaltungsalternativen
  • Begleitung der Umsetzung durch
    • Projekt-Management
    • Koordination und fachliche Leitung der Projektgruppen der Unternehmen
    • Bei Bedarf: Integration von TMC-Personal in die Projektgruppen
    • Suche nach Räumlichkeiten und Personal
    • Verhandlungen mit Dienstleistern
    • Vorbereitung von Vertragswerken

Beispiel:

Die mittelständische Maschinenbauindustrie hat sich in den letzten Jahren dem globalen Markt gestellt und exportiert beispielsweise Produkte nach China. Der dortige Kunde erwartet in vielen Branchen, genau so wie überall in der Welt, eine Reparaturleistung innerhalb von 12 oder 24 Stunden. Dies ist nur durch ein Ersatzteillager und Ingeniere vor Ort lösbar. Um die Auslastung der Ressourcen zu erhöhen und damit die Kosten der Servicebereitschaft drastisch zu senken, werden die Lager und die Mitarbeiter mit anderen Unternehmen vor Ort gemeinsam genutzt.