Information Technology

Die TMC-Gruppe unterscheidet bei dem Dienstleistungssegment IT verschiedene Beratungsbereiche

Die TMC-Gruppe befaßt sich innerhalb des Gebietes IT-Services schwerpunktmäßig mit folgenden Themen:

IT-Services

  • IT – Efficiency
  • IT – als Service Center
  • IT – Governance
  • (Projekt-) Portfoliomanagement
  • Weitere Fragestellungen

IT-Efficiency

Vernetzte und global agierende Unternehmen mit verteilten Standorten, aber auch national ausgerichtete Unternehmen kommunizieren heute intern und mit
Ihrer betrieblichen Umwelt mit Hilfe von elektronisch verfügbaren Medien und Kommunikationsmitteln.
IT ist ein wichtiger Produktionsunterstützungsfaktor.

Die Unternehmensmitarbeiter und Anwender dieser Systeme sind aus ihrem privaten Umfeld zunehmend daran gewöhnt, auf viele Daten und Unterlagen
schnell und mobil zugreifen zu können und kommunizieren mir ihrem Umfeld auf neue Art und Weise (Soziale Netzwerke).

Unternehmen versuchen permanent diesem „mobilen Trend“ und den sich daraus ergebenden neuen Geschäftsmöglichkeiten verstärkt Rechnung zu tragen und
aktualisieren Ihre Geschäftsmodelle.

Die IT-Infrastruktur muss daher
  • auf Umbau- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten (Mobile Applikationen, Portalnutzung, Social Media) als auch
  • vor der dem Hintergrund wachsender Datenmengen auf Datenhaltung und Datenvereinheitlichung (Master Data Management, Data Quality, Cloud, In Memory) und
  • auf neue Möglichkeiten der Datennutzung (Enterprise Content Management, Mash-Up‘s, Business Intelligence) untersucht werden.

Die IT – Funktion im Unternehmen steht damit vor der aktuellen und zukünftig sich noch verschärfenden Aufgabe und Herausforderung, ihre Leistungen
immer schneller- und dies bei ungleich angepasstem Budget- zur Verfügung zu stellen.

Leistungsauszug:
Den Spagat aus Leistungsanforderungen und -wünschen
  • der Betriebsinternen Anforderungen
  • des (unternehmensexternen) Markets
  • der wachsenden gesetzl. und ökologisch steigenden Anforderungskatalog („Green IT“)
  • bei einem gleichbleibendem oder sogar geringer werdendem Budget
gilt es, zu meistern.

Mit diesen wachsenden und sich rasch ändernden Anforderungen sollten die IT-Leistungen auch immer kostengünstiger für das gesamte Unternehmen erbracht werden.

Das Beratungsportfolio „IT-Efficiency“ der TMC Group hat zum Ziel, Unternehmen bei der Ausrichtung und Gestaltung einer effizienten IT zu unterstützen, damit diese
den zukünftigen Herausforderungen offen und beweglich begegnen kann.
Die IT muss ihre Rolle als „Business-Enabler“ selbstbewusst annehmen und die Möglichkeiten neuer Technologien als Innovationsmotor für die Etablierung neuer und schlanker Geschäftsprozesse verstehen und vorschlagen können.

Leistungsauszug:
  • Aufstellung und Präzisierung eines am Unternehmen ausgerichteten IT Leistungskataloges
  • Definition von Service Level Agreements (SLA) und Bewertung der Leistungen
  • Aufbau einer prozessbezogenen IT –Landkarte
  • Ermittlung des Wertbeitrags der IT zu den wertschöpfenden Prozessen
  • IT-Kostencontrolling

Datensicherheit ist nicht erst mit der Diskussion um die Möglichkeit der sogenannten CLOUD ein erneut wichtiges Thema. Weitere neue Ansätze und Technologien
(bspw.: „Bring your own device“) zwingen Unternehmen und die IT sich intensiv mit der Sicherung und dem Zugriff auf Unternehmensdaten auseinander zu setzen.

Leistungsauszug:
  • Prozessbezogenes Identity and Acess Management
  • Berechtigungskonzepte aus Sicht IT
Das IT Budget muss ökonomisch sinnvoll eingesetzt werden. Hierzu ist es wichtig, ein ausgewogenes Verhältnis aller IT-Dienstleistungen sowohl im Eigen- als
auch Fremdbetrieb (Out-Sourcing) zu kennen und zu steuern.

Neben sog. IT-Grundleistungen, (wie der Sicherstellung von reibungslosem IT-Betrieb der eingesetzten Systeme), muss die IT mit Erweiterungsleistungen businessrelevante Anforderungen in Projekten unterstützen und mit dem Business gemeinsam umsetzen. Darüber hinaus hat die IT die Aufgabe, auch Budgets in eigene Projekte zu steuern,
um über IT-Innovationsleistungen neue Technologien und Möglichkeiten auf die An- und Verwendbarkeit im Unternehmen untersuchen zu können.

Einen wichtigen, wenn auch kleineren, Teil des Budgets sollte die IT reservieren, um angemessen auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren zu können.
Dies ist jedoch nur zu leisten, wenn das Unternehmen die IT in strategische Planungen mit einbezieht und die IT in die Lage versetzt wird, die Entwicklung des
Unternehmens aus IT –Sicht zu begleiten. Hierzu ist es unabdingbar, die Prozesse, die es zu unterstützen gilt, zu kennen und die dazu notwendigen Projekte
entsprechend auf einer Zeitschiene zu planen und zu entwickeln.

Die ergänzende Sicht auf die prozessbezogene IT-Landkarte des Unternehmens zeigt prozessuale Abhängigkeiten und hilft Doppel- oder Falschinvestitionen zu vermeiden.
Die Planung und Ein- wie auch Aus-Steuerung aller laufenden und für die Zukunft vorgesehenen Projekte ist Aufgabe des IT-Projekt-Portfoliomanagements und unterstützt
die Ressourcenallokation der IT.

Leistungsauszug:
  • Projektkonsolidierung, sowohl aus inhaltlicher / prozessunterstützender als auch zeitlicher Sicht und Aufstellen einer Projektlandkarte (Projekt-Score Card) des
    Unternehmens
  • Definitionen eines Kataloges zur Bewertung und Gewichtung neu ins Portfolio aufzunehmender Projekte
  • Aufbau eines unternehmensspezifischen Werkzeugkastens zur Sicherung des eigenständig zu übernehmenden Projektportfoliomanagements
Ergänzend bietet die TMC-IT GmbH ihre Unterstützung bei folgenden Fragestellungen an:
  • Durchführen von Projekt-Audits aktuell laufender Projekte
  • Qualitätssicherungsunterstützung laufender Projektaktivitäten (Dienstleister- oder Vertragsaudit)
  • Übernahme von Projektleitungsaufgaben für anstehende Projekte als „interner“ Projektleiter, sofern keine oder nicht mehr ausreichend Projektleitungskompetenzen
    für anstehende Projekte zur Verfügung stehen oder gestellt werden können.
  • Unterstützung bei Ausschreibungen zur Software-Evaluierung oder Dienstleisterauswahl

Ausgangssituation

In den meisten Unternehmen steigen die Kosten für Support und Betrieb von Systemen, so dass dieser Kostenblock im Durchschnitt inzwischen 2/3 der Gesamt-IT-Kosten
ausmacht. Die Beweggründe, ein IT-Audit-Projekt zu initiieren können vielseitig sein:

A. Organisatorische Beweggründe

In der Einführungsphase von Systemen wird durch eine zum Teil hohe Anzahl von Change Requests und Report-Entwicklungsanfragen die Aufwandsschranke für eine zentrale
Freigabe der Anforderung relativ hoch gesetzt. Darüber hinaus kann es den Fachabteilungen gestattet sein, Anfragen dezentral zu bewilligen. Dadurch entsteht eine Flut von
Leistungsscheinen, die aus zentraler Sicht nicht koordiniert werden können, da sie sich nicht in "Radar-Reichweite" befinden. Diese Problematik wird zusätzlich noch verstärkt,
wenn permanent Berater (möglicherweise aus unterschiedlichen Gesellschaften) im Hause sind.

B. Personelle Beweggründe

Bei mittleren bis größeren Unternehmungen wird parallel zur ersten Einführungs-Phase von Systemen ein sogenanntes Customer Competence Center aufgebaut. Der
initiale Support- und Betriebsaufwand der Systemumgebung wird an den Anforderungen bemessen, die in einer ersten Phase entstehen. Nach der "Einführungsphase"
wird in vielen Fällen das Angebot und damit die Ressourcen für die Support-Leistungen oftmals auf gleichem Niveau gehalten, obwohl die Support-Nachfrage
nach der ersten Phase abnimmt.

Durch diese nicht mehr aktuelle Ressourcenallokation ergibt sich die Gefahr, dass
  • die Einführung neuer Anwendungen und Projekte zur Weiterentwicklung bestehender Anwendungen durch externe (teure) Ressourcen geleistet werden müssen, da sie
    intern nicht mehr durchzuführen sind
  • das interne Wissen der Support-Organisation über die momentanen Schwachstellen in den Prozessen nur ungenügend in die interne Weiterentwicklung
    der Anwendungen einfließt.

Ausgangssituation

Welche Grundsätze sollten für eine IT-Strategie gelten?

1. IT ist ein Werkzeug von strategischer Bedeutung für ein Unternehmen. Die IT-Strategie hat die Rolle der IT im Unternehmen zu definieren und die Art und Weise der
Unterstützung zum Unternehmenserfolg zu planen

2. Eine IT-Strategie erfasst und berücksichtigt alle relevanten Komponenten

3. Eine IT-Strategie definiert für alle in der Umsetzung involvierten Stellen, d.h. Management, Fachbereich und IT-Abteilung, den relevanten Handlungsspielraum

4. Die Resultate einer IT-Strategie sollen nahtlos in eine rollende Planung überführt werden können und ein effizientes IT-Controlling ermöglichen

5. Eine IT-Strategie muss den Grundsätzen der Nachvollziehbarkeit, der Durchführbarkeit und der Anpassungsfähigkeit an neue Situationen genügen

Und wie sieht die Realität gegenüber den IT-Strategie-Grundsätzen aus?

Zu 1. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurden in der Industrie enorme Anstrengungen unternommen, die ERP-Landschaften durch den Einsatz von Standardsoftware
zu konsolidieren, die Jahr-2000-Problematik zu lösen, die IT-Infrastruktur zu standardisieren, also eine rein IT-technische Handlungsweise. Die strategischen und
konzeptionellen Fragestellungen der IT wurden dadurch zeitweilig in den Hintergrund gedrängt. Eine Studie (CFO Research Services 2003) belegt, dass 4% der Unternehmen kein
Business Alignment (Verbindung zwischen IT-Strategie und Unternehmensstrategie) und 48% nur ein schwaches Business Alignment haben. Die Unterstützung des Unternehmenserfolges
durch die IT weist außerdem einen strukturellen Mangel auf, denn anhand einer Studie von A.T.Kearney werden bis zu 95% aller Aufwendungen für IT im Unternehmen dazu
verwendet, den normalen Alltagsbetrieb sicherzustellen. Dies bedeutet, dass lediglich 5% der IT-Budgets für Projekte zur Verfügung stehen, die die Neu- und Weiterentwicklung
von IT-Lösungen verfolgen und dem Untenehmen wertvolle Wettbewerbsvorteile sichern helfen.

Zu 2. Eine Vielzahl von Unternehmen berücksichtigt lediglich die technische Sicht einer IT-Strategie, obwohl sie ganzheitlich aus allen Komponenten, der
  • Unternehmenssicht
  • technischen Sicht und
  • fachlichen Sicht
definiert werden muss.

Zum Thema "Recruiting" innerhalb der IT-Welt hat die TRUST MANAGEMENT CONSULTANTS - Gruppe eine Präsentation mit dem Artikel "War for Talents in the IT-Industry",
die unter TMC - Publikationen - Broschüren heruntergeladen werden kann.

Zu 3. Die heutigen IT-Strategien, falls vorhanden, werden vornehmlich vom IT-Management definiert. Vielfach findet man die Situation vor, dass im Laufe der Jahre
ein "Wildwuchs" von Anwendungen und Systemen entstanden ist. Bei der Entwicklung einer "IT-Strategie" wurde letztlich vernachlässigt, Vorgaben und Standards zu definieren.

Zu 4. In zahlreichen Unternehmen wird die IT-Strategie alle fünf Jahre "neu aufgelegt", d.h. es wird weder eine rollierende Planung noch eine jährliche Erfolgskontrolle der
definierten IT-Strategie durchgeführt. Laut einer Studie (Computerwoche 12.11.2004) bezweifeln 59% der deutschen IT-Leiter, dass ihre strategische Ausrichtung in 2 Jahren noch Bestand hat.

Zu 5. In zahlreichen Unternehmen kann der Prozess der IT-Strategiefindung nicht mehr nachvollzogen werden. Neue Situationen werden einfach "hemdsärmelig" erledigt,
ohne die IT-Strategie jeweils anzupassen.

Falls Sie in einem der Punkte Ihr Unternehmen wieder finden, sollten Sie die internationale Erfahrung unserer IT-Professionals nutzen.
Um sicherzustellen, dass die Mandanten die TRUST MANAGEMENT CONSULTANTS-Gruppe in diesem Beratungssegment mit den neusten Know-how rechnen können, arbeiten
wir eng mit unserem Kooperationspartner COMARCH zusammen.

Vorgehensweise
Wir unterteilen ein IT-Strategie-Projekt generell in folgende mögliche Phasen, wobei je Phase alle drei notwendigen Komponenten (Unternehmenssicht, technische
Sicht und fachliche Sicht) berücksichtigt werden:

Projektphase Beschreibung
1.
Situationsanalyse
2.
Umfeldanalyse
3.
Architektur
4.
Vorhabenplanung
5.
Rollende IT-Strategie

Beispiel(e)
Ein weltweit agierendes europäisches Logistikunternehmen hat in der Vergangenheit die Anwendungssoftware hausintern entwickelt. Das Top-Management beauftragt
TMC im Rahmen der Neudefinition der IT-Strategie, den weltweiten Markt nach Logistikstandardprodukten zu analysieren und eine Kosten- und SWOT-Analyse für die beiden
Alternativen (hausinterne Entwicklung / Standardsoftware) zu erstellen.

Ein deutsches Maschinenbauunternehmen beauftragt TMC, die IT-Strategie im Rahmen des auslaufenden IT-Outsourcing-Vertrages mit einem IT-Dienstleister gemeinsam
mit dem Management neu zu überarbeiten. Besondere Berücksichtigung fand dabei die Überlegung, welches IT-Wissen geschäftskritisch ist und deshalb
wieder - zumindest teilweise - "insourced" werden muss.

Branche Region / Land
Genussmittelindustrie Europa / Deutschland
Transport und Logistik Europa
Tierfuttermittelindustrie Europa / Deutschland
Maschinenbau Nordamerika / USA
Europa / Deutschland
Automobilindustrie Asien / China
Telekommunikation Asien / China

Typische TMC-IT-Projekte:

Dienstleistungsunternehmen IT-System-Integration im Unternehmen
Großbank IT-Systeme und Prozesse
Chemieunternehmen IT-Systeme und Prozesse
Industrieunternehmen Einführung eines weltweiten HR-Business Partnersystem auf IT-Basis
Chemieunternehmen CRM-System (auf internationaler Basis)
Logistikunternehmen CRM-System (auf nationaler Basis)

Die IT läßt sich aus den heutigen Unternehmen gar nicht mehr wegdenken – dieser Funktionsbereich hat das Handeln der Unternehmen sowohl in der Innen- wie in der Außensicht maßgeblich verändert und für die Geschäftsführung von Unternehmen gilt heutzutage, mit den neuen Möglichkeiten und Entwicklungen Schritt zu halten. Eine permanent durchgeführte Nutzen- Kostenanalyse hilft dem Unternehmen solche neuen Tendenzen auch für sich zu nutzen, ohne daß die Kostenseite mißachtet wird.